Methodik des GefechtsKlar Rüstungsatlas
Der GefechtsKlar Rüstungsatlas dokumentiert Hersteller, Systeme und Zulieferer auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen. Mitgliedschaft, Partnerschaft, Beschaffung und industrielle Zusammenarbeit werden getrennt ausgewiesen.
Was der Rüstungsatlas abbildet
Zum Kernbestand gehören Unternehmen mit Hauptsitz in einem NATO-Mitgliedstaat. Anbieter aus anderen Staaten können aufgenommen werden, wenn eine öffentlich belegte Beschaffung, Nutzung, Erprobung oder industrielle Zusammenarbeit mit mindestens einem NATO-Staat vorliegt.
Unternehmen und Systeme werden getrennt bewertet
Unternehmensrolle, Hauptsitz und Eigentum gehören zum Firmenprofil. Entwicklungs- und Beschaffungsstatus werden dagegen am jeweiligen System dokumentiert. Ein Unternehmen kann gleichzeitig etablierte Serienprodukte und noch nicht verfügbare Entwicklungsprojekte anbieten.
Quellenhierarchie
- Regierungs-, Parlaments- und Beschaffungsunterlagen
- NATO-, NSPA- und NCIA-Veröffentlichungen
- Geschäftsberichte und Börsenmeldungen
- Offizielle Produktdokumentationen
- Forschungs- und Branchendatenbanken
- Fachmedien als ergänzende Quelle
Status eines Systems
- Entwicklung: öffentlich angekündigtes oder dokumentiertes Entwicklungsprojekt.
- Erprobung / Pilot: System wird demonstriert oder unter realen Bedingungen getestet.
- Ausgewählt: öffentlich dokumentierte Auswahlentscheidung, aber noch keine bestätigte Bestellung.
- Bestellt: Vertrag oder verbindliche Bestellung ist öffentlich belegt.
- In Auslieferung: Übergabe an Kunden hat begonnen.
- Im Dienst: regulärer Einsatz ist öffentlich dokumentiert.
- Nicht öffentlich dokumentiert: vorhandene Quellen erlauben keine belastbare Zuordnung.
Keine NATO-Zertifizierung
Die Aufnahme in den Atlas ist eine redaktionelle Entscheidung und stellt keine Empfehlung, Zertifizierung oder Anerkennung durch die NATO oder eine staatliche Stelle dar. Eine Lieferantenregistrierung ist nicht automatisch ein Nachweis für einen Auftrag.
Aktualität und Korrekturen
Jedes Firmenprofil trägt ein redaktionelles Prüfdatum. Unbekannte Angaben werden nicht geschätzt, sondern als „nicht öffentlich dokumentiert“ gekennzeichnet. Hinweise auf sachliche Fehler oder neue Primärquellen werden redaktionell geprüft.